🌝 13. Januar – der Wolfsmond

Heute Nacht erleuchtet der erste Vollmond des Jahres den Nachthimmel, der erste Vollmond nach den Raunächten: der Wolfsmond. Sein Name weckt in mir Bilder von schneebedeckten Landschaften, eisiger Stille und dem heulenden Ruf der Wölfe, die in der Dunkelheit durch die Wälder streifen, naja auf Sardinien gibts das nicht. Aber dennoch ist sein Licht besonders. Lasst uns in seine Bedeutung eintauchen und erfahren, wie die Magie dieses besonderen Vollmonds auch heute noch spürbar ist.

Die Herkunft des Namens Wolfsmond

Der Name Wolfsmond stammt aus den Traditionen der nordamerikanischen Ureinwohner und alten europäischen Kulturen. In dieser kalten Jahreszeit war das Heulen der Wölfe besonders oft zu hören, da sie in harschen Wintern nach Nahrung suchten und sich in Rudeln näher an die Dörfer wagten. Der Wolf galt in vielen Kulturen als Symbol für Instinkt, Schutz und Gemeinschaft – Eigenschaften, die wir auch in uns selbst stärken können, während der Wolfsmond am Himmel steht.

Dazu markiert der Januarvollmond oft auch noch die Zeit der inneren Einkehr und des Neubeginns. Die Natur auf Sardinien ruht noch und lädt ein, diese letzten Wintertage mit unserem inneren Selbst zu verbinden und neue Kraft zu sammeln.

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Die Verbindung zur Natur

Der Januar ist ein Monat, in dem die Natur in tiefer Ruhe verharrt. Doch genau in dieser Stille liegt eine unglaubliche Kraft. Der Wolfsmond erinnert daran, in Phasen der Ruhe und Zurückgezogenheit wachsen zu können – genau wie die Samen, die im Boden schlummern und auf den Frühling warten.

Auf Sardinien, wo die Winter mild sind, lädt dieser Vollmond ein, die klare Luft zu genießen und die Magie des Augenblicks zu spüren. Ob beim Blick auf die grünen Hügel oder bei einem Spaziergang durch die mediterrane Macchia oder am Lieblingsstrand – der Wolfsmond erinnert uns daran, dass selbst die Stille eine eigene Melodie trägt.

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Ein besonderer Moment – Das Brunnenheiligtum von Santa Cristina

Der Wolfsmond in diesem Jahr brachte eine besondere Verbindung zur alten sardischen Kultur mit sich: Sein Licht hätte in das Brunnenheiligtum von Santa Cristina fallen können, einen der faszinierendsten Kraftorte Sardiniens. Dieses archäologische Juwel, berühmt für seine perfekte Ausrichtung auf Mond- und Sonnenzyklen, ist ein Zeugnis der tiefen Verbindung der alten Inselbewohner zur Natur und zum Kosmos.

Leider war es in dieser Nacht bewölkt, und der Mond blieb ziemlich lang hinter Wolken verborgen. Doch allein die Vorstellung, wie das klare Licht des Wolfsmondes durch die schmale Öffnung des Brunnenschachts strömt und die Stille dieses heiligen Ortes erleuchtet, lässt einen spüren, wie lebendig diese alten Traditionen noch heute sind. Es erinnert uns daran, wie sehr die Ureinwohner Sardiniens die Zyklen der Natur ehrten.

Besichtigen: Parco Archeologico Naturalistico di Santa Cristina, Paulilatino https://maps.app.goo.gl/iprqDuMHhtwfQHkU8

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Der Wolfsmond ist ein kraftvoller Start in das neue Jahr. Er lädt uns ein, innezuhalten, uns mit unserer inneren Stimme zu verbinden und die Stille der Natur zu umarmen. Auch wenn der Mond hinter Wolken verborgen bleibt, spüren wir seine Energie und die Inspiration, die er uns schenkt.

In diesem Sinne, ich wünsch euch einen tollen Januar.. Bis zum nächsten Mond 🌚

Eure Anja

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